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Die häufigsten Volleyballverletzungen: Wann eine MRT sinnvoll ist

Volleyballverletzungen

Volleyball ist eine der dynamischsten Mannschaftssportarten überhaupt. Schnelle Richtungswechsel, wiederholte Sprünge, harte Landungen und kraftvolle Schläge stellen extrem hohe Anforderungen an Gelenke, Sehnen und Muskeln. Daher treten bestimmte Volleyballverletzungen und chronische Überlastungssyndrome bei Spielern besonders häufig auf.

Als Premiumpartner der DSC Volleys unterstützt Beyond Imaging eine moderne bildgebende Diagnostik für aktive Menschen und Leistungssportler. Die Partnerschaft verbindet Spitzensport mit präziser MRT-Diagnostik, um Sportverletzungen frühzeitig zu erkennen, Ausfallzeiten zu minimieren und fundierte Therapieentscheidungen zu ermöglichen. Mehr zur Partnerschaft erfahren Sie hier: Beyond Imaging & DSC Volleys.

Schulterschmerzen im Volleyball: Das Impingement-Syndrom

Schulterbeschwerden gehören zu den häufigsten Problemen im Volleyball. Eine der Hauptursachen ist das sogenannte Impingement-Syndrom (Engpasssyndrom). Dabei werden Sehnen (insbesondere die Rotatorenmanschette) oder der Schleimbeutel (Bursa) unter dem Schulterdach eingeengt und chronisch gereizt.

  • Die Ursache: Besonders Angriffs- und Aufschlagbewegungen belasten die Schulter durch wiederholte, kraftvolle Überkopfbewegungen. Ohne ausreichende Regeneration entstehen Mikrotraumata, Entzündungen oder sogar Sehnenrisse.
  • Wann zum MRT? Während eine Röntgenuntersuchung vor allem knöcherne Veränderungen zeigt, kann eine MRT der Schulter Weichteilstrukturen wie Sehnen, Muskeln und Schleimbeutel hochauflösend darstellen. Sie ist unerlässlich, um das genaue Ausmaß von Entzündungen oder Sehnenrupturen zu beurteilen.

Sprunggelenkverletzungen: Außenbandriss nach der Landung

Verletzungen des Sprunggelenks (meist ein Supinationstrauma bzw. Umknicken) sind die klassischen Akutverletzungen im Volleyball. Häufig passieren sie am Netz – beim Landen nach einem Block oder Angriff, wenn Spieler auf dem Fuß eines Mit- oder Gegenspielers aufsetzen.

  • Die Folge: Die Bänder im Sprunggelenk werden überdehnt, reißen teilweise oder vollständig (Außenbandriss). Auch der Gelenkknorpel kann Schaden nehmen.
  • Warum eine MRT hilft: Nach dem Ausschluss eines Knochenbruchs mittels Röntgen liefert die MRT des Sprunggelenks detaillierte Informationen über den Zustand der Bänder, der Gelenkkapsel und des Knorpels. Dies ist entscheidend für die Entscheidung zwischen einer konservativen Therapie (Schiene) oder einer Operation.

Kapsel- und Bandverletzungen der Finger

Beim Blocken oder beim oberen Zuspiel (Pritschen) wirken enorme Kräfte auf die Fingerend- und Mittelgelenke. Trifft der Ball unkontrolliert auf die Fingerspitzen, kommt es schnell zu Verstauchungen, Kapselrissen oder Sehnenabreißungen.

  • Das Risiko: Da die anatomischen Strukturen der Finger sehr klein sind, werden Kapsel- und Bandverletzungen oft unterschätzt („nur verstaucht“). Chronische Instabilitäten oder Bewegungseinschränkungen können die Folge sein.
  • MRT-Diagnostik: Bei anhaltenden Schmerzen oder Verdacht auf einen komplexen Sehnenabriss ermöglicht eine hochauflösende MRT-Untersuchung der Hand/Finger eine präzise Darstellung der feinen Gewebestrukturen.

Patellaspitzensyndrom – das sogenannte „Jumper’s Knee“

Das Patellaspitzensyndrom ist die typischste Überlastungsverletzung im Volleyball. Durch die enorme Anzahl an Sprüngen und die harten Landungen auf dem Hallenboden wird die Patellarsehne (Kniescheibensehne) zwischen Kniescheibe und Schienbein dauerhaft überlastet.

  • Symptome: Die Beschwerden entwickeln sich schleichend (Tendinopathie). Zunächst treten die Schmerzen nur nach dem Training auf, später schränkt das „Jumper’s Knee“ Sportler bereits im Alltag oder beim Treppensteigen ein.
  • Der Vorteil einer MRT: Eine MRT des Knies macht strukturelle Veränderungen, degenerative Prozesse oder Mikrorisse in der Patellarsehne sowie ein begleitendes Knochenödem sichtbar. Zudem lassen sich andere Ursachen für Knieschmerzen (wie Meniskusschäden) sicher ausschließen.

Chronische Beschwerden an Achillessehne und Wirbelsäule

Neben den Extremitäten sind auch die Achillessehne und die Wirbelsäule beim Volleyball extremen Belastungen ausgesetzt.

  • Achillessehne: Die ständigen Explosivbewegungen beim Absprung können zu schmerzhaften Reizzuständen (Achillodynie) bis hin zum Riss führen.
  • Rückenbeschwerden: Beim Schmettern gerät die Wirbelsäule häufig in eine extreme Überstreckung (Hohlkreuz). Die Bandscheiben und Facettengelenke müssen hierbei enorme Stöße abfangen.
  • MRT-Abklärung: Bei chronischen Rückenschmerzen oder Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall sowie bei anhaltenden Achillessehnenbeschwerden bietet die MRT die beste Bildgebung, um Nervenkompressionen und Gewebestrukturen exakt zu beurteilen.

Fazit: Volleyballverletzungen

Wann sollte eine MRT in Betracht gezogen werden?

Nicht jede leichte Zerrung erfordert sofort eine Kernspintomographie. Eine weiterführende MRT-Diagnostik bei Beyond Imaging ist jedoch dringend ratsam, wenn:

  • Beschwerden trotz Schonung länger als 2–3 Wochen anhalten
  • Schmerzen unter Belastung immer wiederkehren (chronischer Verlauf)
  • Unklare Schwellungen, Blockaden oder Gelenkinstabilitäten vorliegen
  • Eine exakte OP- oder Therapieplanung notwendig ist
  • Leistungssportler den genauen Zeitpunkt für ein sicheres „Return-to-Play“ bestimmen müssen

Eine präzise und frühzeitige Diagnose ist das Fundament für eine gezielte und erfolgreiche Rehabilitation. Moderne MRT-Untersuchungen helfen Volleyballern, unnötig lange Trainingsausfälle zu vermeiden und Spätfolgen zu verhindern.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.