Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Hörveränderungen oder neurologische Ausfälle können viele verschiedene Ursachen haben. Die Abklärung beginnt meist mit einer ärztlichen, bei Bedarf neurologischen oder HNO-ärztlichen Untersuchung. Je nach Beschwerden kommen zusätzlich Laboruntersuchungen, Ultraschall, eine Computertomografie oder andere diagnostische Verfahren infrage.
Bleibt die Ursache unklar oder sollen Gehirn, Nerven, Gefäße oder angrenzende Weichteile besonders genau beurteilt werden, kann eine Magnetresonanztomografie des Kopfes, kurz MRT Kopf, zusätzliche Informationen liefern. Die MRT arbeitet ohne ionisierende Strahlung und eignet sich besonders für die differenzierte Darstellung von Weichteilgewebe.
Eine MRT Kopf ist jedoch keine Routineuntersuchung bei jeder Art von Kopfschmerz oder Schwindel. Entscheidend ist die medizinische Fragestellung: Soll eine strukturelle Veränderung des Gehirns, eine Gefäßerkrankung, eine Entzündung, eine Raumforderung oder eine bestimmte Nervenstruktur untersucht werden?
Was bedeutet eine MRT Kopf?
Die Magnetresonanztomografie ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem starke Magnetfelder und Radiowellen genutzt werden. Dabei entstehen detaillierte Schnittbilder des Kopfes in mehreren Raumebenen. Die Untersuchung kommt ohne Röntgenstrahlung aus.
Je nach Untersuchungsprotokoll können unter anderem folgende Strukturen beurteilt werden:
- Gehirngewebe
- Hirnventrikel
- Hirnhäute
- Hirnnerven
- Blutgefäße und venöse Blutleiter
- Schädelbasis
- innerer Gehörgang
- Nasennebenhöhlen
- Kiefergelenke
- angrenzende Weichteile
- Knochen und Knochenmark










Der Begriff „MRT Kopf“ umfasst nicht immer dieselbe Untersuchung. Je nach Beschwerden kann der Schwerpunkt auf dem Gehirn, den Hirngefäßen, den venösen Blutleitern, den Hirnnerven, den Kiefergelenken oder dem inneren Gehörgang liegen.
Das Untersuchungsprotokoll wird deshalb an die medizinische Fragestellung angepasst. So können beispielsweise spezielle Gefäßaufnahmen, Aufnahmen der Hirnnerven oder eine gezielte Darstellung des Kiefergelenks erforderlich sein.
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Ursachen und Entstehung von Beschwerden, die eine MRT Kopf sinnvoll machen
Beschwerden im Kopfbereich können durch Gefäßveränderungen, Entzündungen, Verletzungen, Erkrankungen der Nerven oder Raumforderungen entstehen. Auch Veränderungen an den Kiefergelenken, im Innenohr oder an der Halswirbelsäule können Symptome verursachen, die zunächst schwer zuzuordnen sind.
Mögliche Anlässe für eine MRT sind:
- anhaltende oder ungewöhnliche Kopfschmerzen
- neurologische Ausfälle
- Schwindel- oder Gleichgewichtsstörungen
- Sehstörungen
- Hörminderung oder Tinnitus
- Gesichtsschmerzen
- Verdacht auf eine Entzündung
- auffällige Vorbefunde
- Verdacht auf eine Raumforderung
- Erkrankungen oder Verletzungen bestimmter Hirnnerven
- Verdacht auf eine Gefäßveränderung
- Beschwerden nach einer Verletzung oder Operation
Die MRT wird nicht eingesetzt, weil ein einzelnes Symptom automatisch auf eine bestimmte Erkrankung hinweist. Ihr Zweck ist vielmehr, eine konkrete diagnostische Frage zu beantworten, wenn die bisherigen Untersuchungen dafür nicht ausreichen.





Symptome und Warnzeichen bei Beschwerden im Kopfbereich
Eine MRT Kopf wird meist dann sinnvoll, wenn Beschwerden neu auftreten, anhalten, sich verändern oder mit weiteren Auffälligkeiten verbunden sind.
Mögliche Anlässe für eine ärztliche Abklärung sind:
- wiederkehrende oder ungewöhnliche Kopfschmerzen
- Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen
- Sehstörungen
- Hörveränderungen oder Tinnitus
- Taubheitsgefühle oder Kribbeln
- Gesichtsschmerzen unklarer Ursache
- Störungen der Sprache oder Feinmotorik
- Konzentrations- oder Koordinationsprobleme
- Krampfanfälle
- neue Beschwerden bei einer bekannten neurologischen Erkrankung
Nicht jede dieser Beschwerden erfordert eine MRT. Die Entscheidung hängt unter anderem vom zeitlichen Verlauf, der Stärke der Symptome, den Untersuchungsergebnissen und möglichen Risikofaktoren ab.
Plötzlich auftretende starke Kopfschmerzen, Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen, Krampfanfälle oder eine deutliche Bewusstseinsveränderung müssen sofort medizinisch abgeklärt werden. In solchen Situationen kann je nach Verdacht zunächst eine schnell verfügbare CT oder eine andere Notfalldiagnostik erforderlich sein.

Wann ist eine MRT Kopf sinnvoll?
Bei unklaren oder ungewöhnlichen Kopfschmerzen
Kopfschmerzen können viele Ursachen haben und sind häufig nicht durch eine strukturelle Erkrankung des Gehirns bedingt. Eine MRT wird deshalb nicht automatisch bei jedem Kopfschmerz durchgeführt.
Sie kann jedoch sinnvoll sein, wenn Kopfschmerzen neu auftreten, sich deutlich verändern, ungewöhnlich stark sind oder von neurologischen Symptomen begleitet werden. Auch auffällige Befunde aus der ärztlichen Untersuchung können Anlass für eine gezielte Bildgebung sein.
Bei Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
Schwindel kann vom Innenohr, vom Gehirn, von Nerven, Gefäßen oder anderen Strukturen ausgehen. Eine MRT kann bei bestimmten Fragestellungen das Gehirn, den Hirnstamm, das Kleinhirn, die Hirnnerven oder den inneren Gehörgang darstellen.
Ob eine MRT erforderlich ist, hängt unter anderem davon ab, ob der Schwindel plötzlich aufgetreten ist, mit neurologischen Ausfällen einhergeht oder durch eine HNO-ärztliche Untersuchung nicht ausreichend erklärt werden kann.
Bei neurologischen Ausfällen
Taubheitsgefühle, Kraftverlust, Lähmungen, Sprachstörungen, Sehstörungen oder Koordinationsprobleme können auf eine Erkrankung des Gehirns oder der Nerven hinweisen.
Eine MRT kann dabei helfen, strukturelle Veränderungen im Gehirn, an den Hirnhäuten oder entlang bestimmter Nervenbahnen darzustellen. Bei akuten Ausfällen wird die weitere Diagnostik nach der Dringlichkeit ausgewählt. Eine CT kann in Notfallsituationen schneller verfügbar sein.
Bei Verdacht auf Entzündungen
Entzündliche Erkrankungen können das Gehirn, die Hirnhäute, die Hirnnerven oder angrenzende Gewebe betreffen. Eine MRT kann entzündlich veränderte Bereiche darstellen und Hinweise auf deren Ausdehnung geben.
Je nach Fragestellung kann Kontrastmittel eingesetzt werden. Zusätzlich können Laboruntersuchungen, eine Untersuchung des Nervenwassers oder weitere neurologische Untersuchungen notwendig sein.
Bei tumorverdächtigen Veränderungen
Wenn eine Raumforderung im Gehirn oder im angrenzenden Gewebe vermutet wird, kann die MRT Lage, Größe und Ausdehnung des Befunds detailliert darstellen. Sie kann außerdem zeigen, ob wichtige Nachbarstrukturen betroffen sind.
Bei tumorverdächtigen Veränderungen wird häufig Kontrastmittel eingesetzt. Die MRT kann die Planung einer Gewebeentnahme, einer Operation oder einer weiteren Behandlung unterstützen. Eine sichere Diagnose ist jedoch nicht in jedem Fall allein anhand der Bildgebung möglich.
Bei Gefäßveränderungen
Eine MRT kann durch spezielle Gefäßaufnahmen ergänzt werden, wenn die Blutgefäße des Gehirns im Mittelpunkt der Fragestellung stehen. Dabei kann zwischen einer MR-Angiografie zur Darstellung arterieller Gefäße und einer venösen Gefäßdarstellung unterschieden werden.
Untersucht werden können unter anderem:
- Gefäßverengungen
- Gefäßaussackungen wie Aneurysmen
- Gefäßmissbildungen
- atypische Gefäßverläufe
- bestimmte entzündliche Gefäßerkrankungen
- venöse Abflussstörungen
Eine MR-Angiografie ist keine Standarduntersuchung bei jeder Form von Kopfschmerz oder Schwindel. Sie wird gezielt eingesetzt, wenn der Verdacht auf eine Gefäßerkrankung besteht.
MRT-Sinusvenen: Wann eine venöse MRT des Kopfes sinnvoll ist
Die venösen Blutleiter des Gehirns werden als Sinusvenen bezeichnet. Sie führen Blut aus dem Gehirn ab. Bei Verdacht auf eine Hirnvenen- oder Sinusvenenthrombose kann eine gezielte venöse MRT, häufig in Form einer MR-Venografie, eingesetzt werden.
Eine solche Untersuchung kann sinnvoll sein bei:
- ungewöhnlichen oder zunehmenden Kopfschmerzen
- Kopfschmerzen mit neurologischen Symptomen
- Krampfanfällen
- Sehstörungen durch erhöhten Hirndruck
- weiteren klinischen Hinweisen auf eine venöse Abflussstörung
Bei einer Hirnvenen- oder Sinusvenenthrombose ist eine rasche ärztliche Abklärung erforderlich. Welche Bildgebung eingesetzt wird, hängt von der Dringlichkeit und der klinischen Situation ab.
MRT-Kiefergelenke: Wann eine MRT der Kiefergelenke sinnvoll ist
Eine MRT der Kiefergelenke ist eine spezielle Untersuchung für Beschwerden beim Kauen oder bei der Bewegung des Unterkiefers. Sie eignet sich vor allem zur Darstellung der Weichteile innerhalb des Gelenks.
Beurteilt werden können unter anderem:
- Gelenkscheibe
- Bandapparat
- Gelenkkapsel
- Knorpel
- angrenzende Weichteile
Eine MRT kann bei folgenden Beschwerden infrage kommen:
- Schmerzen beim Kauen
- Kiefergelenksknacken
- Bewegungseinschränkungen
- Blockierungsgefühle
- Verdacht auf eine Verletzung der Gelenkscheibe oder des Bandapparats
- Beschwerden nach einem Unfall
- unklare postoperative Veränderungen
Die Untersuchung wird gezielt eingesetzt, wenn die Ursache durch die klinische Untersuchung oder andere Verfahren nicht ausreichend geklärt werden kann.
MRT des inneren Gehörgangs: Wann eine Untersuchung sinnvoll ist
Der innere Gehörgang enthält unter anderem den Hör- und Gleichgewichtsnerv. Eine gezielte MRT dieses Bereichs kann sinnvoll sein, wenn Hör- oder Gleichgewichtsstörungen genauer abgeklärt werden müssen.
Mögliche Anlässe sind:
- einseitige Hörminderung
- unklarer oder einseitiger Tinnitus
- wiederkehrender Schwindel
- Auffälligkeiten des Hör- oder Gleichgewichtsnervs
- Verdacht auf eine Raumforderung im Bereich des inneren Gehörgangs
Die MRT kann kleine Weichteilveränderungen und Nervenverläufe detailliert darstellen. Je nach Fragestellung kann sie durch Gefäßaufnahmen ergänzt werden.
Welche Untersuchungen kommen außerdem infrage?
Die MRT Kopf ist ein Bestandteil der Diagnostik. Je nach Beschwerden und vermuteter Ursache können weitere Verfahren sinnvoll sein:
- CT: besonders in akuten Notfallsituationen, bei Blutungen oder bestimmten knöchernen Veränderungen
- MR-Angiografie: zur gezielten Darstellung arterieller Gefäße
- MR-Venografie: zur Untersuchung der venösen Blutleiter
- HNO-ärztliche Untersuchung: bei Hörminderung, Tinnitus oder Schwindel
- neurologische Untersuchung: zur Beurteilung von Kraft, Reflexen, Sensibilität und Koordination
- zahnärztliche oder kieferchirurgische Untersuchung: bei Beschwerden des Kiefergelenks
- Laboruntersuchungen: bei Verdacht auf entzündliche oder infektiöse Ursachen
- Untersuchung des Nervenwassers: bei bestimmten neurologischen oder entzündlichen Fragestellungen
- Gewebeentnahme: zur histologischen Untersuchung einer unklaren Raumforderung
Die Verfahren beantworten unterschiedliche Fragen und können sich ergänzen. Welche Untersuchung zuerst oder zusätzlich erforderlich ist, richtet sich nach der klinischen Situation.
Wie läuft eine MRT Kopf ab?
Vor der Untersuchung werden die Beschwerden, mögliche Vorbefunde und die konkrete Fragestellung besprochen. Je nach Ziel kann eine allgemeine MRT des Gehirns oder ein Spezialprotokoll für Gefäße, venöse Blutleiter, Hirnnerven, Kiefergelenke oder den inneren Gehörgang geplant werden.
Vor dem Betreten des Untersuchungsraums müssen metallische Gegenstände abgelegt werden. Dazu gehören unter anderem:
- Schmuck
- Uhren
- Schlüssel
- Mobiltelefone
- Hörgeräte
- Brillen
- Haarspangen
- Kleidungsstücke mit Metallteilen
Die Untersuchung erfolgt meist in Rückenlage. Der Kopf wird in einer speziellen Spule gelagert und möglichst stabil positioniert. Die Liege wird anschließend in das MRT-Gerät gefahren.
Während der Aufnahmen entstehen laute Klopf- und Brummgeräusche. Deshalb werden Kopfhörer oder Ohrschutz angeboten. Das Untersuchungsteam bleibt über eine Sprechanlage erreichbar. Zusätzlich gibt es meist eine Klingel, mit der die Untersuchung bei Beschwerden unterbrochen werden kann.
Während der Bildaufnahmen muss möglichst ruhig gelegen werden. Je nach Untersuchungsprotokoll können mehrere Messserien erforderlich sein. Bei einer Untersuchung mit Kontrastmittel wird dieses über eine Armvene verabreicht.
Vorbereitung, Risiken und wichtige Hinweise
Die MRT arbeitet ohne ionisierende Strahlung. Das starke Magnetfeld kann jedoch bestimmte Implantate oder metallische Fremdkörper beeinflussen. Deshalb sollten unter anderem folgende Besonderheiten angegeben werden:
- Herzschrittmacher oder implantierte Defibrillatoren
- implantierte Pumpen oder Neurostimulatoren
- Cochlea-Implantate
- Gefäßclips oder andere chirurgische Clips
- Metallprothesen
- Metallsplitter, insbesondere im Bereich der Augen
- frühere Operationen mit eingesetzten Metallteilen
- Stents oder andere implantierte medizinische Geräte
Viele moderne Implantate sind unter bestimmten Bedingungen MRT-tauglich. Dafür müssen das genaue Modell und die zulässigen Untersuchungsbedingungen bekannt sein. Das medizinische Team entscheidet, ob und unter welchen Bedingungen die Untersuchung durchgeführt werden kann.
Zusätzlich sollten folgende Informationen mitgeteilt werden:
- eine mögliche oder bestehende Schwangerschaft
- eine eingeschränkte Nierenfunktion oder Dialysebehandlung
- frühere Reaktionen auf MRT-Kontrastmittel
- starke Allergien oder Asthma
- ausgeprägte Platzangst
- aktuelle Befunde und bereits durchgeführte Bildgebung
- frühere Operationen oder Bestrahlungen im Kopf-, Hals- oder Gesichtsbereich
Eine besondere Nüchternvorbereitung ist bei einer MRT Kopf in der Regel nicht erforderlich. Ob eine spezielle Vorbereitung notwendig ist, hängt von der Untersuchungsplanung und einer möglichen Kontrastmittelgabe ab.
Gadoliniumhaltige Kontrastmittel werden meist gut vertragen. Seltene Überempfindlichkeitsreaktionen sind dennoch möglich. Bei schwerer Nierenerkrankung muss die Kontrastmittelgabe besonders sorgfältig geprüft werden.
Bei ausgeprägter Platzangst sollte dies bereits bei der Terminvereinbarung angesprochen werden. Je nach Situation können eine besondere Vorbereitung, ein geeignetes Untersuchungsgerät oder eine ärztlich verordnete Beruhigung infrage kommen. Die üblichen Medikamente sollten nicht eigenständig abgesetzt werden.
Welche Behandlung folgt nach dem MRT-Befund?
Die MRT Kopf ist keine Behandlung, sondern eine Grundlage für weitere medizinische Entscheidungen. Welche Maßnahmen erforderlich sind, hängt vom Befund und der zugrunde liegenden Ursache ab.
Bei entzündlichen Veränderungen können medikamentöse Behandlungen, Laboruntersuchungen oder weitere neurologische Diagnostik notwendig sein. Bei Gefäßveränderungen richtet sich das Vorgehen nach Art, Größe und Bedeutung des Befunds.
Bei tumorverdächtigen Veränderungen kann die MRT die Planung einer Gewebeentnahme, Operation, Bestrahlung oder medikamentösen Behandlung unterstützen. Bei Erkrankungen des inneren Gehörgangs oder des Kiefergelenks können HNO-ärztliche, kieferchirurgische oder andere fachärztliche Maßnahmen folgen.
Bei einer venösen Gefäßveränderung wie einer Hirnvenen- oder Sinusvenenthrombose ist eine rasche spezialisierte Behandlung erforderlich. Die konkrete Therapie hängt von der Diagnose und der individuellen Situation ab.
Wann sollte ärztliche Hilfe gesucht werden?
Ärztliche Hilfe sollte gesucht werden, wenn Beschwerden im Kopfbereich neu auftreten, anhalten, sich verändern oder mit weiteren Auffälligkeiten verbunden sind. Dazu gehören:
- ungewöhnliche oder zunehmende Kopfschmerzen
- Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen
- Sehstörungen
- Hörminderung oder Tinnitus
- Taubheitsgefühle oder Kribbeln
- Gesichtsschmerzen unklarer Ursache
- Sprach- oder Koordinationsstörungen
- Krampfanfälle
- neue Beschwerden bei einer bekannten neurologischen Erkrankung
Sofortige medizinische Hilfe ist erforderlich bei:
- plötzlich einsetzenden, sehr starken Kopfschmerzen
- Lähmungserscheinungen
- plötzlich auftretenden Sprach- oder Sehstörungen
- akuter Bewusstseinsstörung
- erstmaligen Krampfanfällen
- rasch zunehmenden neurologischen Ausfällen
Ob eine MRT des Kopfes, eine spezielle Gefäßuntersuchung oder ein anderes Verfahren notwendig ist, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt anhand der Beschwerden, der körperlichen und gegebenenfalls neurologischen Untersuchung sowie der bisherigen Befunde.
Was ist der Unterschied zwischen MRT Kopf, MRT Schädel und MRT Gehirn?
„MRT Kopf“ bezieht sich allgemein auf die Untersuchung des gesamten Kopfbereichs, einschließlich Gehirn, Schädel und umliegender Strukturen. „MRT Schädel“ sowie „MRT Gehirn“ beziehen sich auf dieselbe Untersuchung. Unterschieden wird im untersuchenden Bereich: Gehirn, Schädelknochen, Nase und Nasennebenhöhlen, Ohr oder Kiefer.
Welche Bedingungen können mit MRT Schädel diagnostiziert werden?
Eine MRT des Schädels wird verwendet, um Knochenanomalien, Frakturen, Entzündungen und bestimmte Krebserkrankungen zu diagnostizieren. Es ist besonders nützlich für die Untersuchung von Schädelknochen und deren Strukturen.
Wie bereite ich mich auf eine MRT Gehirn Untersuchung vor?
Für eine MRT des Gehirns sollten Sie metallische Gegenstände an Ihrer Kleidung vermeiden. Falls Implantate vorhanden sind, ist es wichtig im Voraus zu klären, ob diese MR geeignet sind. Bitte denken Sie daran, dass Schmuck, sowie Piercings vollständig abgelegt werden muss.
Wie lange dauert eine MRT Kopf?
Die reine Untersuchungszeit beträgt bei einer MRT Kopf 20-40 Minuten. Die Dauer ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Für die Vor- und Nachbereitung sollten Sie zusätzlich Zeit einplanen.
Quellen
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder einen Arzt.


