Nacken-, Rücken- und Kreuzschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben. Häufig beginnt die Abklärung mit einer ärztlichen und neurologischen Untersuchung. Je nach Beschwerden können zusätzlich Röntgenaufnahmen, eine Computertomografie oder andere Untersuchungen eingesetzt werden. Bleibt die Ursache unklar oder bestehen Hinweise auf eine Beteiligung von Nerven oder Rückenmark, kann eine Magnetresonanztomografie der Wirbelsäule, kurz MRT, zusätzliche Informationen liefern.
Die MRT wird gezielt eingesetzt, wenn die Beschwerden, die Untersuchung oder der Verlauf auf eine strukturelle Veränderung hinweisen. Je nach Schmerzregion wird die Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule oder Lendenwirbelsäule untersucht. Nicht jede Form von Rückenschmerz erfordert sofort eine MRT.
Was bedeutet eine MRT der Wirbelsäule?
Die Abkürzung MRT steht für Magnetresonanztomografie. Bei der Untersuchung werden mithilfe eines starken Magnetfelds und von Radiowellen detaillierte Schnittbilder erzeugt. Dabei lassen sich unter anderem folgende Strukturen beurteilen:
- Wirbelkörper
- Bandscheiben
- Rückenmark
- Nervenwurzeln
- Spinalkanal und Zwischenwirbellöcher
- Wirbelgelenke
- Bänder
- Muskeln und andere Weichteile
- Knochenmark
- entzündlich oder tumorverdächtig veränderte Bereiche
Die MRT arbeitet ohne ionisierende Strahlung und kann Bilder in mehreren Raumebenen erzeugen. Dadurch lassen sich Bandscheiben, Nervenkanäle und Rückenmark räumlich genau beurteilen.




Die Wirbelsäule wird in drei Hauptabschnitte unterteilt:
- Halswirbelsäule, kurz HWS
- Brustwirbelsäule, kurz BWS
- Lendenwirbelsäule, kurz LWS
Welche Region untersucht wird, hängt von den Beschwerden und der vermuteten Ursache ab. Nackenbeschwerden haben beispielsweise andere mögliche Ursachen als Schmerzen zwischen den Schulterblättern oder Kreuzschmerzen.


Welche Abschnitte der Wirbelsäule werden untersucht?
Halswirbelsäule
Die Halswirbelsäule trägt den Kopf und ist sehr beweglich. Dadurch können unter anderem Verschleißveränderungen, Bandscheibenprobleme und Einengungen der Nervenkanäle entstehen.
Eine MRT der HWS kann insbesondere die Bandscheiben, das Rückenmark, die Nervenwurzeln und die knöchernen Strukturen darstellen. Sie kommt vor allem infrage bei:
- anhaltenden Nackenschmerzen
- Schmerzen mit Ausstrahlung in Schulter oder Arm
- Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in Arm oder Hand
- Kraftminderung im Arm oder in der Hand
- Verdacht auf eine Nervenwurzelreizung
- Gangunsicherheit oder feinmotorischen Störungen
- Beschwerden nach einem Unfall
- Verdacht auf eine Erkrankung des Rückenmarks
- entzündlichen oder tumorverdächtigen Veränderungen
Bei einer zervikalen Radikulopathie, also einer Reizung oder Schädigung einer Nervenwurzel im Bereich der Halswirbelsäule, treten häufig Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den Arm auf. Die MRT kann dann zeigen, ob beispielsweise eine Bandscheibe oder eine knöcherne Veränderung auf die Nervenwurzel drückt.

Brustwirbelsäule
Die Brustwirbelsäule liegt zwischen Hals- und Lendenwirbelsäule und wird durch den Brustkorb stabilisiert. Beschwerden in diesem Bereich treten insgesamt seltener auf und können schwieriger einzuordnen sein.
Eine MRT der BWS kann bei folgenden Beschwerden oder Verdachtsmomenten eingesetzt werden:
- anhaltenden Schmerzen im mittleren Rücken
- Schmerzen mit Ausstrahlung in den Brustkorb oder Rippenbereich
- unklaren Wirbelkörperschmerzen
- Taubheitsgefühlen oder Schwäche in den Beinen
- Gangstörungen
- Verdacht auf eine Rückenmarkserkrankung
- entzündlichen Veränderungen
- Frakturen oder Knochenmarkveränderungen
- tumorverdächtigen Befunden
Die Untersuchung kann helfen zu unterscheiden, ob Veränderungen an Bandscheiben, Wirbelkörpern, Nerven, Rückenmark oder angrenzenden Weichteilen vorliegen.

Lendenwirbelsäule
Die Lendenwirbelsäule trägt einen großen Teil des Körpergewichts und ist häufig von Verschleiß- und Bandscheibenveränderungen betroffen.
Eine MRT der LWS kommt unter anderem infrage bei:
- länger anhaltenden Kreuzschmerzen
- Ischiasschmerzen
- Schmerzen mit Ausstrahlung in Gesäß oder Bein
- Taubheitsgefühlen oder Kribbeln in den Beinen
- Kraftminderung im Bein oder Fuß
- Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall
- Verdacht auf eine Spinalkanalstenose
- Beschwerden nach einem Unfall
- entzündlichen oder tumorverdächtigen Veränderungen
Bandscheibenveränderungen der LWS können Nervenwurzeln reizen oder komprimieren. Dadurch können Schmerzen, Missempfindungen oder Taubheitsgefühle im Gesäß, Oberschenkel, Unterschenkel oder Fuß entstehen. Die MRT kann zeigen, welche Nervenwurzel betroffen sein könnte und wie stark eine Einengung ausgeprägt ist.
Ursachen und Entstehung von Wirbelsäulenbeschwerden
Wirbelsäulenbeschwerden können durch Verschleiß, Bandscheibenveränderungen, Verletzungen, Entzündungen oder seltenere Erkrankungen entstehen. Häufig ist nicht nur eine einzelne Struktur beteiligt. Auch Veränderungen an Bandscheiben, Wirbelgelenken, Nervenkanälen und der Rückenmuskulatur können gemeinsam zu Beschwerden beitragen.
Zu den möglichen Ursachen gehören:
- Bandscheibenvorwölbungen und Bandscheibenvorfälle
- Einengungen von Nervenwurzeln
- Verengungen des Spinalkanals
- Verschleißveränderungen an Wirbelgelenken
- Wirbelgleiten
- Wirbelkörperfrakturen oder Knochenmarkveränderungen
- entzündliche Erkrankungen
- Erkrankungen des Rückenmarks
- Tumoren oder Metastasen
- Veränderungen nach Operationen
Ein sichtbarer MRT-Befund erklärt die Beschwerden jedoch nicht automatisch. Verschleiß- und Bandscheibenveränderungen können auch bei Menschen vorkommen, die keine Schmerzen haben. Deshalb muss der Befund immer gemeinsam mit der Krankengeschichte, den Symptomen und der körperlichen Untersuchung bewertet werden.
Wann ist eine MRT der Wirbelsäule sinnvoll?
Bei ausstrahlenden Schmerzen
Schmerzen, die vom Nacken in einen Arm oder vom unteren Rücken in ein Bein ausstrahlen, können auf eine Beteiligung einer Nervenwurzel hinweisen. Eine MRT kann die Bandscheiben, Nervenkanäle und angrenzenden Strukturen detailliert darstellen.
Sie kann beispielsweise zeigen, ob ein Bandscheibenvorfall, eine knöcherne Einengung oder eine andere Veränderung den Verlauf einer Nervenwurzel beeinträchtigt. Ob der Befund tatsächlich die Beschwerden erklärt, lässt sich nur im Zusammenhang mit der neurologischen Untersuchung beurteilen.
Bei Taubheitsgefühlen, Kribbeln oder Kraftminderung
Gefühlsstörungen oder eine neu auftretende Schwäche können auf eine Reizung oder Schädigung von Nerven hinweisen. Je nachdem, wo die Beschwerden auftreten, kann eine MRT der HWS, BWS oder LWS erforderlich sein.
Bei einer Beteiligung des Rückenmarks können zusätzlich Gangunsicherheit, Koordinationsprobleme oder Störungen der Feinmotorik auftreten. Solche Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden.
Bei Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall
Bei einem Bandscheibenvorfall tritt Bandscheibengewebe durch einen Riss im äußeren Faserring aus. Dadurch kann eine Nervenwurzel oder der Spinalkanal eingeengt werden.
Die MRT kann die Lage und Größe eines Bandscheibenvorfalls darstellen und zeigen, ob eine Nervenwurzel oder der Spinalkanal betroffen ist. Nicht jeder Bandscheibenvorfall verursacht Beschwerden. Entscheidend ist daher, ob der Bildbefund zu den Symptomen passt.
Bei einer Spinalkanalstenose
Bei einer Spinalkanalstenose ist der Wirbelkanal verengt. Dadurch können Nerven oder das Rückenmark unter Druck geraten. Häufig betrifft die Verengung die Lendenwirbelsäule, sie kann aber auch in anderen Abschnitten auftreten.
Eine MRT kann zeigen, an welcher Stelle die Einengung liegt und welche Strukturen davon betroffen sind. Bei Beschwerden, die vor allem beim Stehen oder Gehen auftreten und sich im Sitzen oder bei gebeugtem Rücken bessern, kann eine gezielte Untersuchung der LWS sinnvoll sein.
Bei entzündlichen Erkrankungen
Entzündliche Erkrankungen können Wirbelkörper, Bandscheiben, Wirbelgelenke, Rückenmark oder umgebende Weichteile betreffen. Eine MRT kann entzündlich veränderte Bereiche und mögliche Begleitveränderungen darstellen.
Je nach Fragestellung kann die Untersuchung mit Kontrastmittel ergänzt werden. Zusätzlich können Blutuntersuchungen oder andere fachärztliche Untersuchungen notwendig sein.
Bei Verletzungen und Frakturen
Nach einem Unfall oder bei plötzlichen starken Rückenschmerzen kann eine Verletzung der Wirbelsäule vorliegen. Röntgen oder CT sind bei vielen knöchernen Verletzungen wichtige Untersuchungen. Die MRT kann ergänzend eingesetzt werden, wenn Bandscheiben, Bänder, Nerven, Rückenmark oder Knochenmark genauer beurteilt werden sollen.
Das gilt auch, wenn eine Fraktur im Röntgen nicht eindeutig erkennbar ist oder eine Verletzung mehrerer Strukturen vermutet wird.
Bei tumorverdächtigen Veränderungen
Unklare Wirbelkörperschmerzen, eine Raumforderung oder eine bekannte Tumorerkrankung können Anlass für eine MRT sein. Die Untersuchung kann Veränderungen an Knochen, Rückenmark, Nervenkanälen und Weichteilen darstellen.
Bei Verdacht auf einen Tumor oder Metastasen wird häufig Kontrastmittel eingesetzt. Die MRT kann die Ausdehnung eines Befunds zeigen und die Planung weiterer Untersuchungen unterstützen. Eine abschließende Diagnose ist in manchen Fällen erst durch eine Gewebeprobe möglich.
Bei Beschwerden nach einer Operation
Nach einer Operation an der Wirbelsäule können Beschwerden erneut auftreten oder anhalten. Eine MRT kann je nach Fragestellung postoperative Veränderungen, Narbengewebe, Flüssigkeitsansammlungen, Entzündungen oder eine erneute Einengung beurteilen.
Nach bestimmten Eingriffen können Metallimplantate die Bildqualität beeinflussen. Das Untersuchungsteam berücksichtigt dies bei der Planung der MRT.
Welche Untersuchungen kommen außerdem infrage?
Am Anfang der Abklärung stehen die Krankengeschichte, eine körperliche Untersuchung und je nach Beschwerden eine neurologische Beurteilung. Dabei wird geprüft, wo die Schmerzen auftreten, ob sie ausstrahlen und ob Gefühls- oder Kraftstörungen bestehen.
Je nach Fragestellung können weitere Verfahren eingesetzt werden:
- Röntgen: zur Beurteilung bestimmter knöcherner Veränderungen und Fehlstellungen
- CT: besonders bei komplexen Frakturen und vielen akuten knöchernen Verletzungen
- Ultraschall: zur Beurteilung oberflächlicher Weichteile und bestimmter Gefäßveränderungen
- MRT: zur differenzierten Darstellung von Bandscheiben, Rückenmark, Nerven und Weichteilgewebe
- Laboruntersuchungen: bei Verdacht auf entzündliche oder infektiöse Ursachen
- neurologische Untersuchungen: zur Beurteilung von Kraft, Reflexen, Sensibilität und Nervenfunktion
Die MRT ist keine starre Standarduntersuchung. Sie wird an die klinische Fragestellung angepasst. Je nach Beschwerden wird die HWS, BWS oder LWS untersucht. Bei bestimmten knöchernen Fragestellungen kann eine CT jedoch besser geeignet oder schneller verfügbar sein.
Vorbereitung, Risiken und wichtige Hinweise
Vor der Untersuchung werden mögliche Gegenanzeigen abgeklärt. Dazu gehören insbesondere Implantate, Metallteile im Körper, frühere Operationen und mögliche Metallsplitter. Auch eine bestehende oder mögliche Schwangerschaft sollte angegeben werden.
Vor dem Betreten des Untersuchungsraums müssen metallische Gegenstände abgelegt werden. Dazu gehören unter anderem:
- Schmuck
- Uhren
- Gürtel
- Schlüssel
- Mobiltelefone
- Hörgeräte
- Geldbörsen mit Magnetverschlüssen
- Kleidungsstücke mit Metallteilen
Außerdem sollten folgende Informationen mitgeteilt werden:
- eine eingeschränkte Nierenfunktion oder Dialysebehandlung
- frühere Reaktionen auf MRT-Kontrastmittel
- starke Allergien oder Asthma
- Herzschrittmacher oder andere implantierte Geräte
- Metallprothesen oder chirurgische Clips
- frühere Operationen an der Wirbelsäule
- Metallsplitter, insbesondere im Bereich der Augen
- ausgeprägte Platzangst
- aktuelle Befunde und bereits durchgeführte Bildgebung
Viele moderne Implantate sind unter bestimmten Bedingungen für eine MRT zugelassen. Dafür müssen das genaue Modell und die zulässigen Untersuchungsbedingungen bekannt sein. Das medizinische Team entscheidet, ob die Untersuchung sicher durchgeführt werden kann.
Eine besondere Nüchternvorbereitung ist bei einer MRT der Wirbelsäule nicht grundsätzlich erforderlich. Ob eine spezielle Vorbereitung notwendig ist, hängt von der geplanten Untersuchung und einer möglichen Kontrastmittelgabe ab. Bei entzündlichen oder tumorverdächtigen Veränderungen kann Kontrastmittel sinnvoll sein. Bei vielen degenerativen Beschwerden ist eine Untersuchung ohne Kontrastmittel ausreichend.
Gadoliniumhaltige MRT-Kontrastmittel werden meist gut vertragen. Seltene Überempfindlichkeitsreaktionen sind dennoch möglich. Bei schwerer Nierenerkrankung muss die Kontrastmittelgabe besonders sorgfältig geprüft werden.
Menschen mit ausgeprägter Platzangst sollten dies bereits bei der Terminvereinbarung ansprechen. Je nach Situation kommen eine besondere Vorbereitung, ein anderes Untersuchungsgerät oder eine ärztlich verordnete Beruhigung infrage.
Während der Untersuchung muss möglichst ruhig gelegen werden, da Bewegungen die Bildqualität beeinträchtigen können. Das Untersuchungsteam bleibt über eine Sprechanlage erreichbar. Die üblichen Medikamente sollten nicht eigenständig abgesetzt werden.
Welche Behandlung folgt nach dem MRT-Befund?
Die MRT der Wirbelsäule ist keine Behandlung, sondern eine Grundlage für die weitere Therapieplanung. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt von der Ursache, der Stärke der Beschwerden und dem Ausmaß des Befundes ab.
Bei einem Bandscheibenvorfall oder einer Nervenwurzelreizung können zunächst konservative Maßnahmen wie Schmerztherapie, Bewegung, Physiotherapie und ein angepasster Belastungsaufbau infrage kommen. In bestimmten Situationen kann eine operative oder neurochirurgische Beurteilung erforderlich sein.
Bei einer Spinalkanalstenose richtet sich die Behandlung unter anderem danach, wie stark die Nerven oder das Rückenmark eingeengt sind und welche Beschwerden bestehen. Bei entzündlichen Veränderungen können weitere Laboruntersuchungen, medikamentöse Behandlungen oder eine fachärztliche Abklärung notwendig sein.
Bei tumorverdächtigen Befunden dient die MRT häufig dazu, die weitere Diagnostik und Behandlung zu planen. Dazu können zusätzliche Bildgebung, eine Gewebeentnahme oder die Vorstellung in einem spezialisierten Zentrum gehören.
Auch nach einer Operation kann der MRT-Befund Hinweise auf Narbengewebe, Entzündungen, Flüssigkeitsansammlungen oder eine erneute Einengung liefern. Ob eine Behandlung erforderlich ist, hängt jedoch immer vom Zusammenspiel aus Bildgebung, Beschwerden und Untersuchungsergebnis ab.
Wann sollte ärztliche Hilfe gesucht werden?
Ärztliche Hilfe sollte gesucht werden, wenn Nacken-, Brust- oder Kreuzschmerzen stark sind, länger anhalten, wiederkehren oder in Arme beziehungsweise Beine ausstrahlen.
Eine ärztliche Abklärung ist außerdem sinnvoll bei:
- Taubheitsgefühlen oder Kribbeln
- neu auftretender Kraftminderung
- Gangunsicherheit oder Koordinationsproblemen
- zunehmenden Bewegungseinschränkungen
- Beschwerden nach einem Unfall
- Fieber oder ausgeprägtem Krankheitsgefühl zusammen mit Rückenschmerzen
- bekannten Tumorerkrankungen und neu auftretenden Rückenschmerzen
- anhaltenden Beschwerden trotz Schonung oder Behandlung
Sofortige medizinische Hilfe ist erforderlich bei:
- plötzlich auftretenden Lähmungserscheinungen
- raschem Verlust der Blasen- oder Darmkontrolle
- Taubheitsgefühlen im Genital- oder Gesäßbereich
- starken Rückenschmerzen mit deutlicher Verschlechterung des Allgemeinzustands
- neu auftretender ausgeprägter Gang- oder Koordinationsstörung
Diese Beschwerden können auf eine dringliche Beeinträchtigung von Nerven oder Rückenmark hinweisen.
Ob eine MRT der HWS, BWS oder LWS erforderlich ist, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt anhand der Vorgeschichte, der körperlichen und neurologischen Untersuchung sowie der bisherigen Befunde. Besonders sinnvoll ist sie, wenn Schmerzen in Arme oder Beine ausstrahlen, neurologische Symptome bestehen, eine Nervenwurzel oder das Rückenmark betroffen sein könnte oder entzündliche, tumorverdächtige beziehungsweise strukturelle Veränderungen genauer beurteilt werden müssen.
Quellen
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder einen Arzt.



